Herr Schorlemmer und Herr Ramelow: Aufgepasst – Der Versuch ist im Falle des Kommunismus bereits strafbar – ähnlich wie bei den vielen DDR-Unrechtsparagraphen (z.B. §219 StGB/DDR “Ungesetzliche Verbindungsaufnahme”)
25 Jahre Friedliche Revolution
Die Keule “Unrechtsstaat” wieder einpacken
Friedrich Schorlemmer im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann
Der Theologe Friedrich Schorlemmer (picture alliance / ZB / Jens Wolf)
Schorlemmer: Oder waren alle, die die DDR bejaht haben, Unmenschen im Unrecht?
Verfasser K.: Auf jeden Fall Ja. Alle Menschen, die die DDR bejaht haben, haben auch die Verbrechen (98 Todesschüsse an der Mauer, 280.000 politische Gefangene usw.) bejaht. Sie leugnen oder relativieren oder verharmlosen die Verbrechen auch heute noch und sprechen von “Einzelfällen” (Diestel bei Maischberger Di, 30.09.14 | 22:45 Uhr 1:04:00). Sie wollen nicht erkennen, dass das keine individuellen Einzelfälle waren, sondern Verbrechen des kommunistischen Systems selber. Insofern sind sie natürlich “Unmenschen im Unrecht”, Systemträger, Täter.
Sehr geehrter Herr Schorlemmer,
Sie imponierten mir sehr, wie Sie 1983 in der DDR Schwerter zu Pflugscharen umschmieden ließen:
Auf dem Kirchentag 1983 in Wittenberg fand auf dem Lutherhof unter seiner (Friedrich Schorlemmers) Verantwortung die symbolische Umschmiedung eines Schwertes zu einer Pflugschar in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker statt. Die DDR-Behörden hatten dagegen bereits vorher die öffentliche Benutzung des Slogans Schwerter zu Pflugscharen für illegal erklärt. Die symbolträchtige Aktion des Friedenspfarrers machte ihn international bekannt und wurde zu einem Hoffnungszeichen für die Friedensbewegung in der DDR, die sich für atomare und konventionelle Abrüstung in Ost und West einsetzte und für konsequente Entspannungspolitik, für Frieden – in und zwischen den Ländern – wirkte.
Zumal ich 1982, ein Jahr zuvor, das Abzeichen
das innerhalb der evangelischen Kirche von einer Gruppe hergestellt und verteilt wurde, stolz trug und abmachen musste, weil die Stasi zur Einschüchterung behauptete, dass die “Träger des Abzeichens einer nicht genehmigten Organisation angehörten” und nach § 107 StGB/DDR – “staatsfeindliche Gruppenbildung” eingesperrt werden, wenn sie es nicht abmachten. Meine Erwiderung, dass die Evangelische Kirche in der DDR staatlich genehmigt ist, half alles nichts, ich machte das Zeichen ab:
Wir beide haben also etwas Gemeinsames: harmloser pazifistischer Schmied und gleichzeitig gefährlicher Staatsfeind in der DDR.
Dass wir beide Staatsfeinde (nach SED-Terminologie Volksfeinde) waren, entsprach der krankhaften Phantasie der Kommunisten des “Staates” DDR, die unparteiische Pazifisten, Friedenskämpfer, Andersdenkende und Bürgerrechtler nicht ertragen konnten. Die SED-Funktionäre verstanden nicht, dass sie sich ins eigene Fleisch schnitten, als sie diese “Volksfeinde” bekämpften. Ich prophezeite ihnen (1978), dass sie mit ihrer Diktatur nach 10 Jahren erledigt sein werden:
Nach elf Jahren (1989) war es tatsächlich so weit. Die Mauer und der Kommunismus fielen.
Schorlemmer: Das was Joachim Gauck an Gründen angeführt hat, das stimmt ja alles. Aber deswegen muss nicht diese Überschrift, die ja alles delegitimiert, was in der DDR an Leben war, benutzt werden. Das ist eine untaugliche Begriffskeule. Wenn man die DDR wirklich verstehen will, muss man diese Keule einstecken.
Herr Schorlemmer, ich verstehe Sie nicht, warum Sie die Gründung des “Staates” DDR krampfhaft nachträglich legitimieren wollen und die Kritiker, wie Gauck und andere, auffordern, die untaugliche Begriffskeule “Unrechtsstaat” einzustecken. Das was in der DDR an Leben war, wurde doch von krankhaften kriminellen verbrecherischen kommunistischen Totschägern: Ulbricht, Honecker, Krenz, Mielke, Hoffmann usw. (Mauerbau, Schießbefehl, Anwendung zahlreicher Unrechtsgesetze) bestimmt.
Wenn man keine Nische hatte, wie z.B. die Kirche oder einen engen vertrauten Freundeskreis, gab es kein selbstbestimmtes Leben in der DDR.
Information der Bezirksverwaltung
Die vielgepriesene “soziale Sicherheit” war die “Sicherheit einer Gefängniszelle” Hildigund Neubert.
Der vom Elternhaus kommunistisch erzogene Wolf Biermann sang, weil er keine Zukunft im Kommunismus sah und enttäuscht war:
Das Lied an Oma Meume: „Oh Gott, laß Du den Kommunismus siegen!”
oder:
Das Lied vom Donnernden Leben
Das kann doch nicht alles gewesen sein
Das bißchen Sonntag und Kinderschrein
Das muß doch noch irgendwo hin gehn
hin gehenDie Überstunden, das bißchen Kies
Und aabens inner Glotze das Paradies
Da in kann ich doch keinen Sinn sehn
Sinn sehnDas kann doch nicht alles gewesen sein
Da muß doch noch irgend was kommen! Nein
Da muß doch noch Leebn ins Leeben
eebnHe, Kumpel, wo bleibt da im Ernst mein Spaß?
Nur Schaffn und Raffn und Hustn und Haß
Und dann noch den Löffl abgebn
gebnDas soll nun alles gewesen sein
Das bißchen Fußball und Führerschein
Das war nun das donnernde Leebn
LeebnIch will noch`n bißchen was Blaues sehn
Und will noch paar eckige Runden drehn
Und dann erst den Löffel abgebn
eebn
Der angeblich “legitime” Versuch, einen sozialistisch/kommunistischen Staat namens “Deutsche Demokratische Republik” zu errichten, ist schmählich gescheitert: politisch (keine Freiheit, keine Demokratie, keine Rechtsstaatlichkeit), moralisch (zu viele Verbrechen), wirtschaftlich (zu ineffizient, zu unattraktiv, zu arm). Ein Versuch, der von vorn herein zum Scheitern verurteilt war, kann m.E. niemals legitim sein. Selbstverständlich muss man die Begriffskeule “Unrechtsstaat” herausholen und schon den Versuch, einen kommunistischen Staat zu errichten, mit der Keule erschlagen. Da hat unser Bundespräsident Recht getan.
Zum Glück ticken Grüne und SPD in NRW anders als in Thüringen
Als die SED/PDS/LINKE im Jahre 2010 in NRW in den Landtag einzog, warnte ich Frau Hannelore Kraft (SPD) und Frau Sylvia Löhrmann (Bündnis90/Die Grünen), auf gar keinen Fall eine Koalition mit der LINKEN einzugehen, was sie mir (einem SED-Opfer) auch versprachen:
Silvia Löhrmann
Klare, insbesondere gegenüber der Linken sehr differenzierte, grüne Haltung
Wer die DDR für einen im Grunde gerechten Staat erklärt, in dem alle ihre Chance hatten und der nur ein paar hässliche Auswüchse hatte wie das MfS, wird dem heutigen Anspruch an historische und gesellschaftliche Aufarbeitung nicht gerecht.
sylvia-loehrmann.deDie Linken hätten sich nicht klargemacht, wie sie zur DDR stünden. “Es sind relativierende Äußerungen gefallen”, so Löhrmann, die mit dem Bürgerrechtsbewusstsein der Grünen unvereinbar seien.
spiegel.deHannelore Kraft
Die SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft betont, sie habe keine Lust, ihre Kinder von Gunhild Böth unterrichten zu lassenDie Wuppertaler Schule, an der Gunhild Böth unterrichtete, distanziert sich von ihr.
Das Wuppertaler Ganztagsgymnasium Johannes Rau geht auf Distanz zu ihrer Lehrerin Gunhild Böth. Die Pädagogin mit den Fächerschwerpunkten Politik und Sozialwissenschaften ist Mitglied der neuen Fraktion der Linken im Düsseldorfer Landtag. Für Aufsehen hatte sie gesorgt, als mehrere Medien sie mit den Worten zitierten, die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen. Das Fass zum Überlaufen brachte schließlich eine TV-Sendung, in der die Schule genannt worden war und die SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft betont habe, sie habe keine Lust ihre Kinder von Gunhild Böth unterrichten zu lassen.
wz-newsline.de
Weiterlesen: DIE LINKE bei der NRW-Wahl 2010
Was ist das für ein Staat, den Sie, Herr Schorlemmer, leider nachträglich legitimieren wollen, der Pazifisten, die angesichts der weltweiten atomaren Bedrohung Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und Unterschriften gegen Atomraketen sammeln wollten, wie z.B. Sie und ich, zu Volksfeinden erklärt? (Es wäre doch gerade im Sinne des Volkes, dass ein Atomkrieg verhindert wird, der auch aus Versehen dadurch ausbrechen kann, weil sich eine Seite auf dem Radarschirm geirrt hat und einen Angriff vermutet hat, der gar kein atomarer Angriff war, sondern ein Computerfehler – zwei Nullen fehlten auf dem Radarschirm bei einer Mondspiegelung)
Der mich aus meinem qualifizierten Beruf (Videomessingenieur beim Fernsehen der DDR) fristlos entlässt und mit Berufsverbot belegt, nur weil ich einen pazifistischen Aufruf zur atomaren Abrüstung im Sinne von Schwerter zu Pflugscharen verfasst habe und im Arbeitskollektiv demokratisch unterschreiben lassen wollte? (Ich wollte beide Seiten aufrufen, das Prinzip der Abschreckung aufzugeben, weil es zu unsicher ist.)
Der mich zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt, nur weil ich u.a. versucht habe (siehe: Einlieferungsanzeige), in einem Brief an den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf von dem Berufsverbot zu berichten, weil der ÖRK (Konrad Raiser) ja an der weltweiten Beseitigung der Atomraketen genauso interessiert war wie ich, und es natürlich nicht richtig finden kann, wenn man darauf hin seine Arbeitsstelle verliert. Ich bat den ÖRK, mein Schreiben an das Russell-Tribunal nach England weiterzuleiten zwecks Überprüfung und Korrektur des Berufsverbotes (DDR sollte auf die Anklagebank, da wo sie hingehört – die Stasi hatte Kopfschmerzen und musste erst ermitteln, was das für ein “Tribunal” war). Wohlgemerkt: versucht. Denn der Brief wurde mit Einziehungsbescheid durch die Zollverwaltung vom 3. 2. 1984 abgefangen:
Wobei “(3) Der Versuch … im Falle des Absatzes 2 Ziffer 2 (genauso) strafbar” war, wie wenn die Tat vollendet gewesen wäre:
Die Frage, was das für ein Staat ist, der so etwas tut, ist leicht zu beantworten. Das ist ein Staat, der von krankhaften Kommunisten konzipiert und gegründet wurde. Was ist Kommunismus? Hier eine Antwort für die, die es noch nicht wissen:
Martin Mejstřík (tschechische Bürgerrechtler und Politiker)
“Der Kommunismus ist keine Philosophie, sondern eine verbrecherische Ideologie”.
Unser Bundespräsident Pfarrer Joachim Gauck unterschrieb diese auf der internationalen Konferenz „Verbrechen des Kommunismus“ in Prag am 25. Februar 2010. geäußerte These als Erstunterzeichner.
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Dass die Klassenideologie der Kommunisten kriminell und verbrecherisch ist (sogenannte “Klassenfeinde” sind zu vernichten. Armeegeneral Heinz Hoffmann: „Wer unsere Grenze nicht respektiert, der bekommt die Kugel zu spüren.”), ist genauso wenig zu leugnen, wie die Tatsache, dass die Rassenideologie der Nazis verbrecherisch ist (sogenannte “Rassenfeinde” sind zu vernichten: Holocaust). Leider besteht ein Unterschied: Holocaust-Leugner werden bestraft, Kommunismusverbrechen-Leugner leider (noch) nicht (außer in Ungarn).
Da nach den verbrecherischen kommunistischen Klassengesetzen (§ 107 – “Staatsfeindliche Gruppenbildung”, § 213 – “ungesetzlicher Grenzübertritt”, § 219 “ungesetzliche Verbindungsaufnahme” usw.) der Versuch eines (angeblichen) Verbrechens schon strafbar war, ist nach kommunistischem Verständnis der Versuch, eine verbrecherische (Mejstřík/Gauck) kommunistische Gesellschaftsordnung aufzubauen, natürlich auch schon strafbar. Anm: die verbrecherischen kommunistischen Klassen(unrechts)gesetze wurden nach dem Zusammenbruch des Kommunismus im Mai/Juni 1990 natürlich aufgehoben.
Also Herr Schorlemmer:
Als Sie zu den ausgewählten Erstunterzeichnern des Aufrufs „Für unser Land“ vom 26. November 1989 gehörten, in dem sich die Initiatoren gegen „eine Wiedervereinigung bzw. eine Konföderation mit der BRD“ und für den Erhalt einer eigenständigen DDR mit demokratischen Sozialismus aussprachen – in Fortsetzung und Erweiterung der während der friedlichen Revolution zuvor erreichten Freiheiten, haben Sie sich bereits strafbar gemacht.
Sie (und natürlich auch andere: Christa Wolf, Stefan Heym usw.) haben mit Ihrem Aufruf versucht, den verbrecherischen, absterbenden, zum Untergang verurteilten, lebensuntauglichen, nicht reformierbaren (Dohnanyi s.u.) Sozialismus/Kommunismus in der DDR zu retten. Das ist nach kommunistischer Lesart strafbar. Der kommunistische Gesetzestext: “(3) Der Versuch ist im Falle des Absatzes 2 Ziffer 2 strafbar” heißt mit anderen Worten nichts anderes als:
Der Versuch ist im Falle des Kommunismus strafbar
Wenn ich der Verfassungsschutz wäre, würde ich die SED/PDS/Linke sofort verbieten und bestrafen, wenn sie das Verbot nicht akzeptiert und mit ihrem Programm weiter in der Öffentlichkeit agiert. Grund: solange die SED/PDS/Linke das Ziel: Sozialismus/Kommunismus vor Auge und in ihrem Programm hat, begeht sie eine Straftat.
Denn, wir wissen, nach dem wir die kommunistischen Unrechtsparagraphen 107, 213, 219 usw. ausgiebig studiert haben: schon der Versuch (Vorbereitung, Planung usw.) eines Verbrechens, nämlich den verbrecherischen (Mejstřík/Gauck) Sozialismus/Kommunismus aufzubauen, ist genauso verbrecherisch, wie das Verbrechen Sozialismus/Kommunismus selber, also strafbar. Der Kommunismus ist laut geschichtlicher Erfahrung und wissenschaftlicher Untersuchung (Prag 2010) ein Verbrechen an der Menschheit: 100 Mill. Tote (Schwarzbuch des Kommunismus).
Also Herr Ramelow:
Es reicht nicht, wenn Sie sich in einer Randnotiz von der DDR distanzieren und sie als Unrechtsstaat definieren (was nebenbei bemerkt Ihrem Parteigenossen Gysi gar nicht so recht schmeckt). Sie müssen schon mehr tun und sich von ihrem marxistischen Ziel, den Kapitalismus abzuschaffen und durch eine verbrecherische sozialistisch/kommunistische Gesellschaftsordnung zu ersetzen, öffentlich in Ihrem Parteiprogramm distanzieren. Der Satz in Ihrem Programm:
“Wir streben eine sozialistische Gesellschaft an”
ist zu streichen, wenn Sie sich nicht strafbar machen wollen.
Sie sollten sich einmal anhören, was Herr Dohnanyi (SPD) zu Frau Lötzsch (stellv. Vors. der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) gesagt hat. Er sprach vom “Zwang der Notwendigkeiten…” und meinte, dass Ulbricht, um den Sozialismus/Kommunismus aufzubauen, gezwungen war, die Mauer zu bauen, 98 Flüchtende kaltblütig durch Schießbefehl ermorden zu lassen und 280.000 Regimegegner (wie mich) durch Anwendung der Klassenjustiz ins Gefängnis werfen zu lassen, damit das (kommunistische) System nicht untergeht.
Wenn man mit dem Kommunismus anfängt, endet er immer verbrecherisch, ist die Lehre aus der Geschichte. Wenn man in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaftsordnung den Kommunismus vorbereitet und plant, wie es die Linke tut, ist das so verbrecherisch, wie der Kommunismus selber, und deshalb unter Strafe zu stellen. Wohlgemerkt, wenn man die kommunistische Sichtweise verwendet. Die Demokratie ist da (leider – oder Gott sei Dank?) toleranter. Der Verfassungsschutz (“wehrhafte Demokratie”) achtet darauf, dass die Toleranz Grenzen hat, und man durchaus auch mit Verboten arbeiten kann (NPD usw.), wenn die Extremisten sich zu viel herausnehmen.
Übrigens noch ein wahrer Satz von Dohnanyi: “Unser System, anders als das kommunistische, ist in sich lernfähig.” (Die Linke und der Kommunismus – Maybrit Illner [4/5]). Meine Schlussfolgerung daraus: Will man den Sozialismus/Kommunismus, wo er noch existiert (z.B. in Korea), demokratisieren und freiheitlich gestalten, muss man ihn abschaffen und den Kapitalismus einführen, natürlich nachdem man den Kapitalismus durch demokratische Gesetzgebung gebändigt hat. Es ist eine Binsenweisheit, dass Freiheit und Demokratie ohne (gebändigten) Kapitalismus und soziale freie Marktwirtschaft nicht funktioniert. Ihr linkes Programm berücksichtigt dies leider nicht. Warum treten Sie nicht in die SPD ein? Warum machen Sie sich das Godesberger SPD-Programm (“Der Hinweis auf eine weitere Wurzel, den Marxismus, fehlt”) nicht zu Eigen? Das wäre für Sie die Lösung Ihres Problems. Sie könnten als SPD-Mitglied viel eher Ministerpräsident von Thüringen werden. Niemand würde sich an Ihnen reiben. Auch nicht die Kommunismus-Opfer.
Ihr Parteiprogramm hat noch einen Fehler: Man denkt, man hat den verbrecherischen Kommunismus genügend aufgearbeitet, wenn man sich vom Stalinismus distanziert:
Deshalb formulierten die Mitglieder der SED/PDS auf einem außerordentlichen Parteitag im Herbst 1989: “Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System”. Dieser Bruch mit dem Stalinismus gilt für DIE LINKE ebenso.
Programm der Partei DIE LINKE
Man verkennt, dass es zwischen Stalinismus und Kommunismus keinen Unterschied gibt. Die Kommunisten Ulbricht, Honecker, Krenz Mielke, Hoffmann usw. waren Stalinisten. In der DDR wurden wie bei Stalin “Dissidenten” (Menschen, die nicht an den Kommunismus glauben wollten), Bürgerrechtler, Demokraten, Pazifisten, Freiheitskämpfer, “Abweichler” usw. wie bei Stalin terrorisiert (Gefängnisstrafen) und eliminiert (Tod an der Mauer).
Werner Schulz - DDR-Bürgerrechtler - Bündnis90/Die Grünen
Stalin hat den Kommunismus zur Kenntlichkeit gebracht.
Die Linke und der Kommunismus – Maybrit Illner [2/5]
Auch wenn Sie sich noch so freuen, vom Verfassungsschutz nicht mehr beobachtet zu werden, so müssen Sie doch aufpassen, nicht von mir, einem Kommunismus-Opfer und Kämpfer für Freiheit und Demokratie, beobachtet zu werden (z.B. beobachte ich Ihr Parteiprogramm)
Beachten Sie bitte auch noch, was unser Bundespräsident, der auch Ihr Präsident ist, gesagt hat: “aufgeklärter Antikommunismus” – “ein Gebot des Humanismus”. Sie sind doch ein Humanist, oder nicht? Übrigens mit Ihrer Rede im Landtag gegen Rechtsextremismus, haben Sie mich sehr beeindruckt, weil sie nötig war. Aber warum kämpfen Sie mit dem gleichen Elan nicht auch gegen Linksextremismus, den es in Ihrer eigenen Partei ja gibt (kommunistische Plattform, Rote Hilfe, Sozialistische Linke usw.)? Das wäre genauso nötig. Warum treten Sie nicht aus Ihrer Partei DIE LINKE aus? Sie könnten ein guter Sozialdemokrat werden, wie z.B. Dohnanyi, oder Gauck, der von der SPD für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen wurde.
Gauck wirbt für “aufgeklärten Antikommunismus”
Die Linken verweigern Gauck Applaus
Doch Gauck wäre nicht Gauck, wagte er nicht auch Kritik. Im Westen sank der Tag der deutschen Einheit zu einem inhaltlich entleerten Feiertag ab, reduzierte sich zum Thema “von einzelnen Engagierten, die gegen den Strom schwammen und Kritik am Kommunismus weder als konservativ noch als reaktionär verstanden wissen wollten”. Auch er selbst, sagt Gauck, habe Thomas Manns Diktum von der “Grundtorheit des Antikommunismus” lange geteilt.
Doch es habe einen Antikommunismus gegeben und gebe ihn, der entstanden sei aus Leid, Willkür und millionenfachem Tod. Wer das nicht erkenne, sagt Gauck, “der hat das 20. Jahrhundert nicht verstanden”. Beifall im ganzen Hause, auch bei der Linken.
Gauck geht sogar noch weiter. Er nennt diesen “aufgeklärten Antikommunismus” ein Erfordernis, um die politische Kultur zu verteidigen – und aus Empathie mit den Opfern “ein Gebot des Humanismus”. Hier applaudieren die Linken nicht, und bei der SPD ist es der Abgeordnete Wolfgang Thierse, der sich mit Beifall für Gauck schwer tut. Da dessen Fraktionskollegen dem Bundespräsidenten kräftig applaudieren, changiert Thierse zwischen erkennbarem Unbehagen und Fraktionsdisziplin.
Gauck: Kann die “Linke” Regierungsverantwortung übernehmen?
O-Ton Gauck: “Ist die Partei, die da den Ministerpräsident stellen wird, tatsächlich schon so weit weg von den Vorstellungen, die die SED einst hatte bei der Unterdrückung der Menschen hier, dass wir ihr voll vertrauen können?”
Ramelow macht Gaucks Kritik zur Glaubensfrage
Der Thüringer Linken-Politiker hat Äußerungen des Bundespräsidenten zu seiner Partei kritisiert. Er fühlt sich “als Mitchrist” ignoriert. Die Debatte läuft lebhaft.
Der Linken-Politiker Bodo Ramelow fühlt sich von Bundespräsident Joachim Gauck “ignoriert oder gar negiert”. Der Kandidat der Linkspartei für das Amt des Ministerpräsidenten in Thüringen kritisierte das Interview mit Gauck, das heute in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin gesendet wird. Ihn befremde der Ort der Aufzeichnung vor einem Altar, der als Interviewkulisse diente. Das Gespräch fand in der Gethsemane-Kirche im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg statt.
Ramelow lehnte es ab, die umstrittenen Äußerungen des Bundespräsidenten zu einer Regierungsbeteiligung der Linken in Thüringen zu kommentieren, sagte aber: “Als bekennenden Christen irritiert mich, dass der studierte Pastor und evangelische Seelsorger vor einem Altar und brennenden Kerzen offensichtlich mich als Mitchristen ignoriert oder gar negiert!”
Herr Ramelow, der Ort der Aufzeichnung vor einem Altar, der unserem Bundespäsidenten als Interviewkulisse diente, braucht sie nicht zu befremden, wenn Sie zur Kenntnis nehmen würden, dass ausgerechnet Ihre Partei, die SED/PDS/Linke, Menschen in der DDR unterdrückt hat, die z.B. in der evangelischen Erlöserkirche in Berlin vor dem Hintergrund eines Altars für “das Leben gefastet” haben, weil sie den Kommunismus (den Sie offensichtlich in Thüringen wieder einführen wollen) für nicht verteidigungwürdig hielten: “Leben mit falschen Werten”. Man schrieb einen Brief an Honecker, dass er darauf verzichten sollte, die DDR mit Atomraketen zu verteidigen.
Die ARD und die Stasi berichteten:
Die CDU bringt es auf den Punkt:
In einer Gedenkveranstaltung zum Mauerbau vor 50 Jahren und der deutschen Teilung griff Stephan Krüger (34) im Jahre 2011 in Köln in aller Deutlichkeit die SED-Nachfolgepartei “Die Linke” an. Sie stehe bis zum heutigen Tage für die Verbrechen der DDR-Kommunisten. Mit ihrer Programmatik bedrohe sie die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und werde zu Recht vom Verfassungsschutz beobachtet.
Verfasser K.
Biermanns aktuelle Aussage, dass DIE LINKE der elende Rest dessen ist, was zum Glück überwunden wurde, ist die pure Realität. Der Aufschrei der LINKEN, eine Neo-SED, ist nichts als die Angst vor der Wahrheit, woher diese Partei kommt, wer sie ist und wohin sie geht. Es ist die Angst vor der Morgendämmerung, auch von jenen erkannt zu werden, die die Verpackung für den Inhalt hielten. Auf Dauer ist Politik in diesem Lande eben doch kein Maskenball. Auch nach 25 Jahren Mauerfall duldet DIE LINKE immer noch SED-Täter in Ihren Reihen, umgeht nach wie vor eine offensive und umfassende Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Geschichte und Ideologie, besitzt immer noch das zu Unrecht erworbene SED-Milliarden-Vermögen (statt es den SED-Opfern auszuzahlen), betreibt aktuell eine rigide Sozialdemagogie (mit der sie die Soziale Marktwirtschaft durch Überforderung schwächen will), betreibt einen populistischen Pseudopazifismus und hat zuguterletzt ein Parteiprogramm mit dem Ziel, eine Veränderung der Macht- und Eigentumsverhältnisse zu erreichen. Ein solcher Systemwechsel bedeutet nicht nur die Einführung des DDR-Wirtschaftssystems, sondern auch die Abschaffung der Freiheit. Schließlich gelten nur Sozialisten und Kommunisten als Demokraten. “Freiheit durch Sozialismus“ heißt ihre Parole. Klingt für Ahnungslose verführerisch, ist aber in Wahrheit eine gefährliche Dialektik der SED-geschulten LINKEN. Schon vergessen (?) – auch die „Deutsche Demokratische Republik“ war niemals demokratisch, sondern ein Unrechsstaat. Es wird höchste Zeit, endlich Licht in das Dunkel der Strukturen der SED-Diktatur durch eine konsequente Aufarbeitung zu bringen. Die Wege der SED zum Kommunismus waren Wege grausamer Verbrechen im Namen eines ideologisch angekündigten Paradieses auf Erden. Wer diesen Glauben im Arbeiter und Bauernstaat nicht teilte, nicht wollte oder gar etwas dagegen unternahm, der hatte im großen DDR-Gefängnis nichts zu lachen und schon gar nicht in deren Zuchthäusern.
“Die Partei hat immer Recht”, so auch Gregor Gysi in seiner Doktorarbeit. In seiner Dissertation von 1975 preist er das sozialistische Recht wie folgt: “Die sozialistische Rechtswissenschaft ist parteilich und klassenbewusst.” Das Rechtssystem der Bundesrepublik sei ein “Ausdruck der Schwäche des Imperialismus” und “Ausdruck der noch vorhandenen Kraftreserven des Imperialismus”. Er schreibt weiter: “Diese Kraftreserven gilt es zu überwinden … damit die Scheindemokratie BRD verschwinde”. Diese Dissertation erweist sich nicht nur als ein Meisterwerk kommunistischer Kampfprosa, sondern Gysi verteidigt auch, daß DDR-Richter ihre Urteile nur an dem ausrichten, was von der Parteiführung vorgegeben wurde. Zugleich kritisiert er das Bundesverfassungsgericht, das mit seiner im Grundgesetz verankerten Unabhängigkeit den Bundestag entmachten würde.
Lieber Christoph,
vielen Dank für Deine Wortmeldung. Laut Zeitzeugenbericht hast Du ja als ehemaliger DDR-Bürger genauso unter den kommunistischen SED-Unrechtsgesetzen (§ 213 – “ungesetzlicher Grenzübertritt”) gelitten wie ich (§ 219 – “ungesetzliche Verbindungsaufnahme”). Die SED warf Dich ins Gefängnis, allein wegen des Versuchs, die DDR-Grenze zu überschreiten. Was der Jurist und SED-Täter Gregor Gysi in seiner Doktorarbeit lobpreist mit den Worten: “Die sozialistische Rechtswissenschaft ist parteilich und klassenbewusst”, wie Du in Deinem Leserbrief (s.o.) ausführlich beschreibst.
Darum bin ich der Meinung, dass man die SED/PDS/LINKE heute genauso bestrafen müsste für einen bloßen Versuch, wie auch wir wegen eines Versuchs bestraft wurden. Der Versuch, einen Neo-Sozialismus zu errichten, der laut Dohnanyi (SPD) ohne kommunistische, “parteiliche und klassenbewusste” Unrechtsgesetze gar nicht funktionieren kann (s.o.), und womit das absurde Theater: “Der Versuch ist schon strafbar” wieder von vorn beginnen würde, ist gemäß kommunistischer Ideologie natürlich strafbar.
Heute sitzt Herr Gregor Gysi im Bundestag, nach Meinung Biermanns: kein Linker, sondern ein “Reaktionär”. Denn sie (die linken Bundestagsabgeordneten) seien “der elende Rest dessen, was zum Glück überwunden wurde”, der Rest der “Drachenbrut” der DDR. Laut Meldung von n-tv hat Herr Gysi sich noch einmal entschuldigt für die Verbrechen, die seine Partei an uns SED-Opfern verübt hat:
Riexinger, Kipping und Gysi (v.l.) fordern eine Abkehr von der “Schwarz-Weiß-Malerei” beim Erinnern an die DDR.(Foto: picture alliance / dpa)
Leider kann ich die Entschuldigung nicht annehmen. Die SED/DDR hat nicht verschiedentlich kleine Fehler gemacht, verschiedentlich auch kleine Verbrechen begangen, die für eine kleine Minderheit manchmal auch “entsetzlich” waren:
Er (Ramelow) leugne nicht, dass die DDR als Unrechtsstaat bezeichnet werden könne. “Auf gut Deutsch gesagt: Jedes kleine oder größere Arschloch im DDR-Apparat konnte in das Leben der anderen eingreifen. Das war entsetzlich.”
und für die sich jetzt die SED/PDS/LINKE bei der kaum wahrbehmbaren kleinen Minderheit entschuldigen möchte, sondern es hat sich herausgestellt, dass der Kommunismus selber ein großer Fehler, ein großes Verbrechen an der Menschheit war. Mejstřík/Gauck: “Der Kommunismus ist keine Philosophie, sondern eine verbrecherische Ideologie”.
Da die SED/PDS/LINKE in ihrem Programm am Sozialismus/Kommunismus (Abschaffung des Kapitalismus – Aufbau einer klassenlosen Gesellschaft) festhält, ist ihre Entschuldigung ungültig.
Denn wenn sie in unserer demokratischen Gesellschaft, die ich sehr schätze, durch Zufall oder weil die Wähler verblendet und dumm waren, an die Macht gekommen sein sollten, was ich (bundesweit) nicht hoffe (was in Thüringen passiert, interessiert mich nicht, da ich in NRW lebe, wo ich mit Erfolg Einfluss genommen habe, dass SPD und Bündnis90/Die Grünen keine Koalition mit der LINKEN eingehen), würde sie ja die Verbrechen fortsetzen “müssen” (Klaus von Dohnanyi).
Eine Entschuldigung könnten die SED-Opfer nur annehmen, wenn zuvor zwei Punkte noch geklärt worden sind:
1. Der Jurist und Fraktionsvorsitzende der LINKEN Gysi müsste sich um 180 Grad drehen, sich von seiner eigenen Doktorarbeit distanzieren, d.h. seinen Dr.-Titel zurückgeben.
2. Die LINKE müsste sich um 180 Grad drehen und sich von ihrem marxistisch-leninistischen Kurs, den Kapitalismus abzuschaffen und eine klassenlose sozialistische Gesellschaftsordnung zu errichten, distanzieren. Praktisch brauchte sie nur geschlossen in die SPD einzutreten
Ich glaube aber, dass weder Dr. Gysi seinen Dr.-Titel zurückgibt, noch dass sich die LINKE von ihrem eigenen kommunistischen Programm distanziert. Denn im Programm heißt es:
“Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte…” folglich muss die SED/PDS/LINKE nach der Irrlehre von Marx etwas nachhelfen und ihn beseitigen.
“Der Kapitalismus kann überwunden werden …”, folglich muss die SED/PDS/LINKE nach der Irrlehre von Marx etwas nachhelfen und ihn “überwinden”.
Dazu der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King:
»Ich suchte auch systematische Antworten auf Marx’ Kritik der modernen Gesellschaft. Er stellte den Kapitalismus so dar, als sei er im Grunde ein Kampf zwischen den Eigentümern der Produktionsmittel und den Arbeitern, die Marx als die wirklichen Produzenten ansah. Marx interpretierte die ökonomische Entwicklung als einen dialektischen Prozeß, in dem die Gesellschaft vom Feudalismus über den Kapitalismus zum Sozialismus fortschreite; der primäre Mechanismus, der diese geschichtliche Entwicklung bestimme, sei der Kampf zwischen den gesellschaftlichen Klassen, deren Interessen sich unversöhnlich gegenüberständen. Diese Theorie ließ offensichtlich die zahlreichen bedeutsamen politischen, wirtschaftlichen, moralischen, religiösen und psychologischen Beziehungen und Verkettungen außer acht, die eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung der vielen aufeinander bezogenen Einrichtungen und Ideen spielten, die heute als westliche Zivilisation bekannt sind. Außerdem war diese Theorie insofern überholt, als der Kapitalismus, über den Marx schrieb, nur zum Teil Ähnlichkeit mit dem Kapitalismus hat, den wir heute in unserem Lande kennen.« Quelle
“Für Rosa Luxemburg endet Gleichheit ohne Freiheit in Unterdrückung und Freiheit ohne Gleichheit führt zu Ausbeutung…” folglich muss die SED/PDS/LINKE den Kapitalismus abschaffen, um den Unterschied der Klassen aufzuheben, die Gleichheit herzustellen und die “Ausbeutung” der Arbeiterklasse durch die Klasse der Kapitalisten zu beenden.
Eines wird oft missverstanden: Wenn Rosa Luxemburg von der Freiheit spricht, die immer die Freiheit der Andersdenkenden ist und die man den Andersdenkenden geben muss, meint sie nicht die Freiheit anderer demokratischer Parteien. So “hat sie nach dem Sturz des Kaisertums mit ganzer Kraft dafür gekämpft, die erste Demokratie auf deutschem Boden zu verhindern.” Weiterlesen…
Um den Kapitalismus abzuschaffen und den Sozialismus einzuführen, muss die SED/PDS/LINKE wieder die Führung im Staat übernehmen (“Vorhut der Arbeiterklasse”, Lenin: “Demokratischer Zentralismus”, Marx: “Diktatur des Proletariat” gleich “wahre” Demokratie, Einparteien-Diktatur usw.) Grund: ein sozialistischer Staat braucht eine führende Kraft. Pluralismus, Meinungsvielfalt und Kampf um die Wahrheit (um z.B. vernünftige Gesetze zu machen), braucht der sozialistischer Staat nicht, weil er ja die Wahrheit schon selber verkörpert: “Der Sozialismus siegt”, “Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist” (ein Lenin-Zitat) usw. Der sozialistische Staat muss genau das wieder in die Verfassung hineinschreiben, was die letzte Volkammer der DDR beschlossen hatte zu streichen:
DDR-Verfassung Artikel 1
»Die Deutsche Demokratische Republik ist ein sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern. Sie ist die politische Organisation der Werktätigen in Stadt und Land unter der Führung der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei.«
Die SED/PDS/LINKE muss diktatorisch die Freiheit der Menschen im sozialistischen Staat beschneiden, damit der Staat überhaupt funktioniert und nicht untergeht (Dohnanyi – SPD), sie muss die Menschen mit stalinistischem Terror unterdrücken (Werner Schulz – DDR-Bürgerrechtler – Bündnis90/Die Grünen: “Stalin hat den Kommunismus zur Kenntlichkeit gebracht.”) und sie muss die Arbeitskraft der Menschen ausbeuten (Rudolf Bahro – DDR-Dissident ).
Sich vom Stalinismus und seinen Verbrechen zu distanzieren, wie es die SED/PDS/LINKE in ihrem Programm tut:
»Ohne Demokratie kein Sozialismus. Deshalb formulierten die Mitglieder der SED/PDS auf einem außerordentlichen Parteitag im Herbst 1989: “Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System”. Dieser Bruch mit dem Stalinismus gilt für DIE LINKE ebenso.«
ist viel zu wenig und hat auch keinen Zweck, weil Sozialismus/Kommunismus ohne Stalinismus nicht funktioniert und sofort wieder in den Kapitalismus zurückfällt, wenn man den Stalinismus aufgibt. Das hat die Geschichte um Ulbricht, Honecker, Krenz, Mielke, aber auch “Solidarność”, “Prager Frühling” usw. ja anschaulich bewiesen. Als das Symbol des Stalinismus, die Mauer fiel, fiel auch der sozialistische Staat. Er fiel der kapitalistisch orientierten Bundesrepublik Deutschland direkt vor die Füße (Anschluss ans Grundgesetz). Nur mit den stalinistischen Methoden (Mord an der Mauer durch Schießbefehl, Terror durch Anwendung von Unrechtsgesetzen: 280.000 politische Häftlinge) konnte er seine Existenz aufrecht erhalten.
Guter Rat an die, die immer noch an den Sieg des Sozialismus/Kommunismus glauben, wie Friedrich Schorlemmer (SPD), bzw. glaubten, wie Christa Wolf (SED) und Stefan Heym (kandidierte im Bundestag für die SED/PDS). Leider sind Letztere schon verstorben. Der Rat gilt aber auch nach ihrem Tod und auf jeden Fall für den noch sehr lebendig im Fernsehen (Maybritt Illner) agierenden Schorlemmer. In einem Aufruf “Für unser Land” hielten sie an der verbrecherischen Ideologie (Mejstřík(Gauck) des Kommunismus fest. Sie wollten mit dem Aufruf aber nicht irgend ein Land vor dem Untergang retten, welches sich selber hochtrabend den Namen “Deutsche Demokratische Republik” gegeben hatte. Nein, sie wollten den Sozialismus/Kommunismus in einem Teil Deutschlands, in der sogenannten “DDR” retten. Sie wurden laut meiner Stasi-Akte aber von den machthabenden SED-Kommunisten, also von ihren eigenen Genossen, beschimpft als “feindliche-negative Schriftsteller”:
Das sollte sie (zumindest den noch lebenden Genossen Schorlemmer) stutzig machen, dass mit dem Sozialismus/Kommunismus selber irgendetwas nicht stimmen kann, wenn sich die eigenen Genossen gegenseitig beschimpfen, Feinde des Sozialismus zu sein. Der Genosse Gysi gehörte ja wahrscheinlich zu DDR-Zeiten auch zu den Beschimpfern. Hat er als Anwalt Partei ergriffen für den “feindlich-negativen Schriftsteller “ Stefan Heym, als dieser wegen angeblicher Devisenvergehen (er verlegte und verkaufte seine Bücher im Westen, z.B. “Der König-David-Bericht”, weil ihm das in der DDR verboten war) zu einer hohen Geldstrafe bestraft wurde? Ich wüßte nicht. Es ist eher anzunehmen, dass es keinen Zweck gehabt hätte, wenn ein “feindlich-negativer Schriftsteller “ ihn um eine anwaltliche Vertretung gebeten hätte.
Alexander Dubček hat das begriffen, dass ein “Sozialismus mit menschlichem Antlitz” schon vom Ansatz her falsch und unmöglich ist. Wenn etwas ein “menschliches Antlitz” hat, dann ist es der Kapitalismus in der Bundesrepublik Deutschland. Herr Dubček tat das einzig Richtige: Der Kommunist wurde Antikommunist (er wurde vom Saulus zum Paulus, was man von Herrn Gysi nicht behaupten kann):
»Als Generalsekretär der tschechoslowakischen Kommunisten war er von 1968 bis 1969 der mächtigste Politiker der Tschechoslowakei und wurde die Leitfigur des Prager Frühlings. Zuvor hatte Dubček bereits die Funktion des Ersten Sekretärs der Kommunistischen Partei der Slowakei inne (1963–1968).
Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings musste er die Politik verlassen, 1989 schloss er sich jedoch der antikommunistischen Opposition an und wurde gemeinsam mit dem Tschechen Václav Havel eine der Hauptfiguren der Samtenen Revolution, in deren Folge Dubček zum Vorsitzenden des föderalen tschechoslowakischen Parlamentes (1989–1991) gewählt wurde. Im Jahr 1992 wurde er zum Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei der Slowakei gewählt.« Wikipedia
Was ich Herrn Ramelow nur dringend empfehlen kann, ich meine: Vorsitzender der SPD zu werden.
Die parteilosen Ingenieure beim Fernsehen der DDR, wo ich Berufsverbot erhielt, hielten schon lange nichts mehr vom Sozialismus/Kommunismus und erzählten sich Witze:
Anfrage an Radio-Jerewan
Kann man den Unterschied zwischen Demokratie und Volksdemokratie einfach erklären?
– Im Prinzip ja; wie zwischen Jacke und Zwangsjacke.
Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus?
– Im Kapitalismus herrscht die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
Im Sozalismus ist es genau umgekehrt.
Kann es in Kanada auch Sozialismus geben?
– Im Prinzip ja, aber wer liefert uns dann den Weizen?
Stimmt es, dass der Kapitalismus am Abgrund steht?
– Im Prinzip ja, aber wir sind bereits einen Schritt weiter.
Können Sie uns sagen, wo der Erfinder der Radio-Eriwan-Witze sitzt?
– Wir wissen nicht, wo er sitzt, aber er sitzt bestimmt. Wikipedia
“Die Überwindung der Dominanz kapitalistischen Eigentums in der Wirtschaft und ein sozialer Rechtsstaat sind dafür (für die sozialistische Gesellschaftsordnung) die wichtigsten Grundlagen…” folglich muss die SED/PDS/LINKE den Rechtsstaat abschaffen, weil ja nur der Unrechtsstaat die Enteignung der Kapitalbesitzer zuließe.
Solange die SED/PDS/LINKE ihr Ziel, den Kapitalismus abzuschaffen und den Sozialismus, d.h. die Diktatur der Partei wieder einzuführen, nicht aufgibt (die Diktatur ist nun mal dringend erforderlich, wenn der Kapitalismus, d.h. die Bedeutung des Geldes beseitigt wurde), solange kann ich die Verbrechen, die an mir im Namen des Sozialismus/Kommunismus begangen wurden, auch nicht entschuldigen. Die SED/PDS/LINKE beabsichtigt ja (laut Programm) durch Einführung des Sozialismus, diese Verbrechen zu wiederholen. Die Geschichte hat uns gelehrt: Sozialismus ohne Verbrechen gibt es nicht. Die katholische Beichte (Entschuldigung – Absolution) ist nur dann gültig, wenn der Täter seine Tat bereut und verspricht, sie nicht noch einmal zu begehen.
Ein Verbrechen (Freiheitsberaubung) war nicht nur meine Inhaftierung wegen der Wahrnehmung meines “verfassungsmäßigen politischen Grundrechts auf Meinungsfreiheit” (indem ich “Kontakte zu Personen außerhalb des Gebietes der DDR aufgenommen” und dabei den Unrechtsparagaphen 219 StGB/DDR verletzt hatte), sondern auch meine fristlose Entlassung. Sie war keineswegs nur eine arbeitsrechtliche Fehlentscheidung, mit der sich nur die Arbeitsgerichte zu beschäftigen hätten. Nein, sie war durchaus mit einem Verbrechen verbunden, nämlich mit der Straftat, die nach bürgerlichem Strafgesetzbuch § 164 – “Falsche Verdächtigung” mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden könnte.
Der Betriebsdirektor verdächtigte mich, “antisowjetische Hetze kolportiert” zu haben. Wohl wissend, dass meine Aussage, die Sowjetuniun würde die westlichen Länder mit Atomraketen vom Typ SS20 genauso bedrohen wie die westlichen Länder die Sowjetunion mit ihren Pershings, gar keine Hetze war. Beide Blöcke vertraten das Prinzip der Abschreckung gleichermaßen. Das ist eine Binsenweisheit, die auch die Sowjetunion nicht bestreiten würde und niemals als antisowjetische Hetze auffassen würde. Die Straftat “falsche Verdächtigung wider besseres Wissen” verfehlte ihr Ziel nicht, nämlich mich einzuschüchtern, handlungsunfähig zu machen und mich von einem Einspruch gegen die fristlose Entlassung abzuhalten. Ich legte natürlich keinen arbeitsrechtlichen Einspruch ein, weil ich zu Recht befürchten musste, in Stasi-U-Haft genommen zu werden, wenn ich Einspruch einlege. Was natürlich sehr unangenehm wäre und meinen Einspruch in keinster Weise vorangebracht hätte. Wenn ich in Stasi-U-Haft sitze, kann ich natürlich schon gar nicht beim Fernsehen der DDR als Videomessingenieur weiterarbeiten.
Da im Sozialismus eine Trennung von Partei und Staat, bzw. verstaatlichten Betrieben, nicht möglich ist (wer soll den Betrieb leiten, wenn der Besitzer des Betriebes kein anderer als die führende sozialistische Staatspartei ist?), ist auch die Annahme einer Entschuldigung der SED/PDS/LINKE nicht möglich. Etwas anderes war es, als sich der Direktor, der mich entließ, auf Drängen des plötzlich frei und unabhängig gewordenen FDGB entschuldigte und mich wegen der erlittenen Lohneinbuße sogar entschädigte. Er entschuldigte sich damit, dass er als Direktor das tun musste, was die Partei von ihm verlangte und dies niemals getan hätte, wenn Partei und Staat getrennt gewesen wären, was für jeden Rechtsstaat natürlich dringlichste Voraussetzung ist.
Übrigens ist die Feststellung des Direktors, dass die Entlassung “bei notwendiger Trennung von Partei und Staat” nicht erfolgt wäre, in Beleg dafür, dass die Definition: DDR gleich diktatorischer “Unrechtsstaat” auch für die alltägliche zivile Arbeitswelt zutreffend ist.
Es wurde auch in der Arbeitswelt systematisch Unrecht gesprochen. Das Arbeitsgesetzbuch war in der DDR Makulatur. Das hochgelobte gesetzlich verankerte Recht auf Arbeit wurde pervertiert, indem man zwar das Recht hatte, irgend eine Arbeit zu bekommen, und wenn es die (Zwangs)Arbeit im Gefängnis war. Ein Recht, in seinem Beruf zu arbeiten, den man erlernt hat, gab es aber nicht. Es gab Berufsverbote in allen Bereichen des Lebens (Kunst: Wolf Biermann, Rainer Kunze; Wissenschaft: Robert Havemann, Vera Wollenberger; Lehrer: Dr. Karl-Hans Möller, Physiker: Gerd Poppe; Ingenieur: Ralf Kotowski usw.). Das Leistungsprinzip wurde ignoriert. Entscheidend für eine Einstellung auf einen gewünschten Arbeitsplatz war nicht das Können, sondern die ideologisch einwandfreie Einstellung des Bewerbers zum kommunistischen Staat. Die einwandfreie Einstellung musste auch kontrollierbar sein. Damit sie kontrollierbarer wird, war natürlich der Eintritt in die SED erforderlich. Manchmal reichte für eine Karriere auch der Eintritt in eine Block“flöten”partei. Obligatorisch war für jeden Werktätigen in Großbetrieben die Mitgliedschaft in FDJ, FDGB, Deutsch-Sowjetische-Freundschaft. Was auch nur der politischen Kontrollierbarkeit diente (Transmissionsriemen der SED runter zum Werktätigen und Jugendlichen, Disziplinierung heißt natürlich in allen politischen und wirtschaftlichen Fragen immer treu zur Sowjetunion stehen). “Von der Sowjetunion lernen, heißt Siegen lernen.” Womit sich die SED ihr eigenes Grab schaufelte und die Zeitschrift “Sputnik” verbieten musste, um nicht von Gorbatschows Glasnost und Perestroika lernen zu müssen.
Aus dem Recht auf Arbeit wurde die Pflicht zur Arbeit gemacht. Wenn jemand keine Arbeit aufnahm, aus welchen Gründen auch immer, musste er aufpassen, dass er nicht nach dem sogenannten “Asozialenparagraphen” 249 StGB/DDR ähnlich wie bei den Nazis (§ 361 sowie Runderlass des Reichs- und Preußischen Ministers des Innern vom 14. Dezember 1937 bzw. Erlass des Reichsministers des Innern vom 18. September 1939 ) eingesperrt und zur Arbeit gezwungen wurde. An diesen Unrechtsgesetzen lassen sich wieder einmal drastisch:
Ähnlichkeit zwischen NS-Diktatur und kommunistischer Diktatur
feststellen, was die Genossen der SED/PDS/LINKE natürlich gar nicht so gern sehen. Weil die Ähnlichkeiten aber vorhanden sind, erhalten NS-Opfer genau die gleiche Entschädigungsleistung wie die SED-Opfer, nämlich 250 Euro.
Die DDR-Zuchthäuser waren voll von sogenannten “Arbeitsverweigerern”:
Zahlen – politische Häftlinge der DDR
Der gegenwärtige Forschungsstand geht von etwa 280.000 Häftlingen aus, die aus politischen Gründen in der DDR zwischen 1960 und 1989 verurteilt wurden, die meisten (davon ca. 130.000 Personen) nach Paragraf 249 StGB der DDR (Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch asoziales Verhalten), also wegen „asozialem Verhalten”.
Gysi: Die DDR war kein Unrechtsstaat
Gysi begründete seine Ablehnung des Begriffs so: “Das bedeutete ja, dass die drei Westmächte legitimiert einen Staat gegründet haben, und die Sowjetunion nach 20 Millionen Opfern als Antwort keinen Staat gründen durfte.”
Herr Gysi, verstehe ich Sie richtig? Weil meine Eltern sich von Hitler haben missbrauchen lassen und es nicht geschafft haben aus Angst vor der Todesstrafe, dem verbrecherischen Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion Einhalt zu gebieten, der der Sowjetunion am Ende 20 Millionen tote Sowjetbürger gekostet hat, muss ich mir jetzt berufliche Einschränkungen und andere Unterdrückungsmaßnahmen gefallen lassen mit der Alternative, entweder an der DDR-Staatsgrenze erschossen zu werden, oder, als 2. Alternative (die ich gwählt habe) für dreieinhalb Jahre eingesperrt zu werden mit der vagen Hoffnung, dass die kommunistischen Verbrecher, die den Verbrecherstaat DDR “legitim” gegündet haben, so “großherzig” sind, mich nach der Hälfte der Kerkerzeit (gegen teure Devisen versteht sich) an den angeblichen “Klassenfeind” zu verkaufen?
Was Sie hier tun, Herr Gysi, ist eines Juristen unwürdig. Sie vertreten das Prinzip der Sippenhaft und das ist unzulässig. Merken Sie das nicht? Weil die Eltern sich gegenüber der Sowjetunion schuldig gemacht haben, müssen die Kinder dafür büßen? Also sozusagen Kollektivschuld zu übernehmen haben? Übrigens waren mein Vater und mein Schwiegervater gar nicht am Überfall auf die Sowjetunion beteiligt. Sind also genauso unschuldig wie ich. Das kommt noch erschwerend für die Kommunisten hinzu.
Meine Väter waren beide als Schlosser in der Flugzeugrüstungsingsindustrie beschäftigt. Mein Vater ist an Tbc (Aluminiumstaub, schlechte Ernährung) 1944 gestorben. Mein Schwiegervater wurde 1945 (an Krücken gehend) noch eingezogen, nachdem er nach einem Alliierten-Fliegerbombenangriff auf die Junkers-Fliegerproduktionshalle in Aschersleben verschüttet und schwer verletzt wurde. Als er mit Krücken wieder gehen konnte, war er natürlich nicht mehr für die Fliegerproduktion zu gebrauchen. Er erhielt den Stellungsbefehl. Der Arzt riet ihm, die Krankenakte über seine Schwerstbeschädigung der zuständigen Wehrmachtsabteilung mit der Post zu schicken. Aus Angst, an die Wand gestellt zu werden (“Feigheit vor dem Feind”), entschloss er sich, die Akte lieber persönlich abzugeben. Er kam nicht zurück und gilt seit dem als vermisst. Die letzten Feldpostbriefe kamen aus Halbe. Wahrscheinlich liegt er als unbekannter Soldat auf dem dortigen Soldatenfriedhof begraben. Eine Erkennungsmarke hatte er ja wahrscheinlich nicht mehr bekommen. Eher haben die SS-Leute den Lazarettwagen mit Inhalt in die Luft gesprengt, um Benzin, Nahrungsmittel für den “Inhalt” und die Umständlichkeit mit der Erkennungsmarke zu sparen. Übrigens waren meine beiden Väter keine NSDAP-Mitglieder. Von meinem Schwiegervater weiß ich, dass er Schwierigkeiten bekam, weil er es ablehnte, mit “Heil Hitler” zu grüßen. Vielleicht erhielt er aus Rache den Stellungsbefehl? Wer weiß? Ihm wurde von seinem Vorgesetzten, der ein überzeugter Nazi war, jedenfalls gesagt: “Dich schicke ich an die Ostfront.”
Also das Alibi “Antifaschismus”, das die Kommunisten gern (natürlich mitunter auch zu Recht) verwenden, funktioniert bei meiner Familie jedenfalls nicht so richtig.
Da von der linken bis linksextremen Kommunisten-Partei SED/PDS/LINKE eine latente Gefahr für unsere Freiheit, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat ausgeht, wird sie natürlich zu Recht wie die rechtsextreme Nazi-Partei NPD vom Bundesamt für Verfassungsgsschutz beobachtet (wehrhafte Demokratie).
Ich und andere stellen fest, dass die SED/PDS/LINKE wie die NPD in den Verdacht steht, eine verfassungsfeindliche Partei zu sein und eigentlich verboten werden müsste, da sie wie die NPD “das politische System in der BRD bis auf die Wurzel bekämpft, auch die Wurzel abnimmt.” Wikipedia
Verfassungsschutz soll tätig werden

Hermann fürchtet Linkspartei
Für den bayrischen Innenminister Hermann bleibt die
Linkspartei “eine Gefahr für Deutschland”
Sie sei ein Sammelsurium kommunistischer und sozialistischer Chaoten. Für den CSU-Politiker steht fest: Der Verfassungsschutz muss das Treiben der Partei beobachten.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat sich nach dem Erfurter Bundesparteitag der Linkspartei für deren bundesweite Beobachtung durch den Verfassungsschutz ausgesprochen. Der “Bild”-Zeitung sagte der CSU-Politiker: “Die Linkspartei bleibt eine Gefahr für Deutschland. Das radikale Grundsatzprogramm, das einen kompletten Systemwechsel vorsieht, ist nur die Spitze eines Eisbergs, unter der sich vielfältige verfassungsfeindliche Strömungen verbergen. Die Linke beherbergt nach wie vor – oft als Antifaschisten getarnte – Linksextremisten aus einem wilden Sammelsurium kommunistischer und sozialistischer Chaoten.”
Zweifelhaftes Verhältnis zur Demokratie
In ihrem Grundsatzprogramm “verbrämt die Linke groß angelegte Enteignungen als ‘Überführung in demokratische gesellschaftliche Eigentumsformen’. Klar ist, dass die Linken nach wie vor ein zweifelhaftes Verhältnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung haben”, meinte Herrmann weiter.
Als Beleg dafür verwies Herrmann auf Äußerungen von Politikern der Linkspartei “wie die Rechtfertigung der Mauer und die Linke zerlegt sich selbst .” Auch die von der Parteivorsitzenden Gesine Lötzsch “angezeigten Wege zum Kommunismus” offenbaren nach den Worten des CSU-Politikers, “wohin die Linke wirklich will: zum Kommunismus, zu einer Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung, zur Abschaffung von Freiheitsrechten, zu staatlicher Willkür und Enteignung von Privateigentum.” Hermann betonte: “Dies sind aus meiner Sicht alles Gründe, die dafür sprechen, die Linkspartei nicht nur in Bayern, sondern bundesweit durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen.”
n-tv – 25.10.2011
Kommunismus-Bekenntnis: CSU fordert Totalüberwachung der Linken
Das Kommunismus-Bekenntnis von Linken-Chefin Lötzsch empört die Parteien: Die CDU spricht von einer “skandalösen Sehnsucht”, die CSU sieht die Linken-Spitze als Grundgesetzfeinde entlarvt. Als Folge müsse der Verfassungschutz die Partei wieder überwachen – flächendeckend. Auch die SPD ist entsetzt.
“Frau Lötzsch stellt sich außerhalb unserer Verfassung”, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt am Mittwoch SPIEGEL ONLINE. “Wer den Kommunismus zum Parteiziel erhebt, greift die freiheitlich demokratische Ordnung unseres Grundgesetzes an.” Ähnliche Töne schlug Dobrindts Amtskollege von der CDU, Hermann Gröhe, an. “Die skandalöse Kommunismus-Sehnsucht von Gesine Lötzsch ist ein Schlag ins Gesicht aller Opfer dieser menschenverachtenden Ideologie”, erklärte Gröhe.
“Die Linkspartei ist und bleibt die Erbin der SED”, empörte sich CDU-Generalsekretär Gröhe und warf der Partei vor, die freiheitliche Ordnung des Grundgesetzes nur taktisch nutzen zu wollen – zur Überwindung des politischen Systems. Auch CSU-Mann Dobrindt findet die Worte Lötzschs entlarvend. “Der Kommunismus als Staatsziel offenbart klar die verfassungsfeindliche Gesinnung in der Linkspartei bis in die Führungsspitze”, sagte Dobrindt SPIEGEL ONLINE und forderte: “Die Linkspartei muss jetzt unbedingt wieder flächendeckend in ganz Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet werden.”
spiegel online – 05.01.2011
Beobachtung der Partei Die Linke durch den Verfassungsschutz
Das Bundesinnenministerium zählt insbesondere die Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí, die Kommunistische Plattform, das Marxistische Forum, die Sozialistische Linke und den Geraer Dialog zu den ‘offen extremistischen Zusammenschlüssen der Partei.’
DIE LINKE bei der NRW-Wahl 2010
Die Spitzenfrau der LINKEN (Bärbel Beuermann in NRW) ist, sagt sie selbst, glücklich darüber, von “neoliberalen Parteien und den kapitalorientierten Medien” als radikal bezeichnet zu werden.
Für mich heißt das nichts weiter, als dass Frau Beuermann glücklich darüber ist, als Verfassungsfeind der Bundesrepublik Deutschland erkannt und bezeichnet zu werden.
Trotzdem ist es der LINKEN in Thüringen offensichtlich peinlich, im Gegensatz zu Frau Beuermann und der NPD (“Ja, liebe Freunde, wir sind stolz darauf, dass wir alljährlich in den bundesdeutschen Verfassungsberichten stehen und dort als feindlich, verfassungsfeindlich, gegen dieses System gerichtet genannt sind. Jawohl, wir sind verfassungsfeindlich.“[20]) vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden. Herr Ramelow hat erfolgreich beim Bundesverfassungsgericht die Einstellung der Beobachtung seiner Person bewirkt. Weil der LINKEN die Beobachtung peinlich ist, plädiert sie natürlich wie alle extremen Parteien (z.B. Pro Deutschland: Verfassungsschutz ist ein ‘faschistoider Fremdkörper, den es abzustoßen gilt’) für die Abschaffung des Verfassungsschutzes:
Wahlprogramm zur Landtagswahl 2014
Wir wollen deshalb das Landesamt für Verfassungsschutz als Geheimdienst ersatzlos abschaffen und stattdessen eine wissenschaftlich arbeitende Informations- und Dokumentationsstelle für Menschenrechte, Grundrechte und Demokratie einrichten, die über keine nachrichtendienstlichen Befugnisse oder den Zugang zu nachrichtendienstlich erhobenen Informationen verfügt.
Dass die LINKE in Thüringen soviel Stimmen auf sich vereinigt, dass sie den Ministerpräsidenten des Landes bestimmen kann, kann ich mir nur so erklären, dass die Wähler kurzsichtig, undankbar und vergesslich (was den Kommunismus anbelangt) sind und die Solidarität der westlichen, meist CDU- bzw. CSU-geführten wirtschaftlich starken Länder, wie z.B. Bayern, auf eine harte Geduldsprobe stellen. Bayern könnte möglicherweise die Solidarität aufkündigen, den Länderfinanzausgleich kürzen und den Solidarbeitrag-Ost ganz streichen, wenn Länder selbstverschuldet eine unternehmerfeindliche Partei wie die SED/PDS/LINKE wählen. “Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber” (Wilhelm Busch). Dass die SED/PDS/LINKE nicht wirtschaften kann und man sie nicht wählen kann, hat sie doch in der DDR bewiesen.
“Aufbau Ost in Thüringen in Gefahr”
Der SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi lehnte das mögliche rot-rot-grüne Bündnis in Thüringen ab. Unter Bodo Ramelow sei die Umsetzung eines wirtschaftsfeindlichen Regierungsprogramms geplant, welches die Bemühungen des jahrzehntelangen Aufbaus Ost gefährden werde. Das bisher von der CDU geführte Bundesland stünde derzeit noch als eines der besten im Osten da, dies können sich jedoch bald ändern, warnt Dohnanyi.
Verfasser K.